Sendagi, Wohnviertel in Yanesen, Tokio, Japan
Sendagi ist ein Wohnviertel im Tokioter Bezirk Bunkyo, das sich durch enge Straßen mit traditionellen Holzhäusern, kleine lokale Geschäfte und mehrere Hundert Jahre alte Tempel auszeichnet. Die Architektur und das Straßenlayout stammen aus der Edo-Zeit und geben dem Ort ein historisches Gepräge.
Das Viertel blieb während des Zweiten Weltkriegs von Bombardierungen verschont und behielt somit seine Stadtstruktur und Architektur aus der Edo-Zeit. Diese Bewahrung macht Sendagi zu einem seltenen Beispiel für die urbane Gestaltung jener historischen Epoche.
Das Viertel beherbergt das Asakura-Skulpturenmuseum, wo man Werke und persönliche Gegenstände des renommierten japanischen Bildhauers Fumio Asakura in seinem ehemaligen Wohnhaus sehen kann. Besucher können hier die Arbeitsweise eines modernen Künstlers und seinen Alltag in einem authentischen historischen Raum kennenlernen.
Der Ort ist über die Chiyoda-Linie der Tokioter Metro erreichbar, wobei die Station zentral in der Gegend liegt. Für einen angenehmen Besuch sollte man sich Zeit zum Erkunden der engen Straßen nehmen und bequemes Schuhwerk tragen.
In der Amezaiku Yoshihara Werkstatt kann man die japanische Kunst der Zuckerskulptur erleben, bei der Kunsthandwerker aus erhitztem Zucker kunstvolle Formen erschaffen. Diese alte Handwerkstechnik ist in modernen Stadtgebieten selten zu sehen.
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