Jōshin-ji, Buddhistischer Tempel in Mukōgaoka, Japan.
Jōshin-ji ist ein Tempel in Mukōgaoka mit mehreren Gebäuden, darunter eine 20 Meter hohe Haupthalle mit kupfernem Dach und Verzierungen. Die Anlage erstreckt sich über ein großes Grundstück und zeigt typische Merkmale der japanischen Tempelarchitektur.
Der Tempel wurde 1678 gegründet, nachdem das nahe gelegene Burg Okusawa während kriegerischer Unruhen zerstört worden war. Der Tokugawa-Shogun veranlasste daraufhin die Errichtung dieses Jodo-Tempels auf dem freigelegten Gelände.
Der Tempel ist ein Ort der Verehrung für Anhänger des Jodo-Buddhismus, die hier beten und meditieren. Die neun vergoldeten Statuen des Amida Buddha verteilen sich über verschiedene Gebäude und prägen das spirituelle Leben der Besucher.
Der Tempel befindet sich in einem ruhigen Wohnviertel im Setagaya-Bezirk von Tokio, wo Parkplätze begrenzt sein können. Besucher sollten bequeme Schuhe tragen, da sie die Anlage zu Fuß erkunden müssen und an manchen Stellen Stufen führen.
Ein besonderes Element ist der Glockenturm aus dem Jahr 1708 mit aufwendig geschnitzten Details und einer Glocke, die mit Motiven von Buddha und himmlischen Wesen verziert ist. Dieses Bauwerk zeigt die handwerkliche Meisterschaft jener Zeit.
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