Ryuko-ji, Buddhistischer Tempel in Bunkyo, Japan
Ryuko-ji ist ein Tempel im Bunkyo-Bezirk mit einem Gebetshaus aus Holz, weißen Lehmwänden und steinernen Wächterlöwen auf dem Ziegeldach. Die Anlage wird von einem traditionellen Niomon-Tor geprägt, das den Eingang begrenzt und den Übergang zum heiligen Bereich kennzeichnet.
Der Tempel wurde 1337 gegründet und ist als Gedenkstätte bekannt, wo der buddhistische Priester Nichiren einen Hinrichtungsversuch während seiner Gefangenschaft überlebte. Dieses Ereignis prägte die spirituelle Bedeutung des Ortes und ist eng mit seiner langen Kontinuität verbunden.
Die Tempelanlage wird von Gläubigen als Ort der Verehrung genutzt, wo traditionelle Reinigungsbereiche und das markante Niomon-Tor den Eintritt prägen. Der Hauptschrein mit seinen hellen Lehmwänden und den steinernen Wächterlöwen auf dem Dach ist Mittelpunkt des spirituellen Lebens vor Ort.
Der Tempel liegt nördlich des Fukashi-jinja-Schreins und des Zentrums für Darstellende Künste, entlang der Ohashi-dori-Straße gelegen. Das Gelände ist zu Fuß gut erreichbar und offensteht für Besucher, die das ruhige Umfeld erkunden möchten.
Zwei Dämonenfiguren bewachen die Tempelanlage, wobei eine der Statuen ihre Arme in einer Geste ausstreckt, die ankommende Besucher zu bremsen scheint. Diese ikonische Pose wird von lokalen Besuchern oft bemerkt und bildet einen unerwarteten Anblick unter den traditionellen Tempelskulpturen.
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