Nanshū-ji, Buddhistischer Tempel in Nanrinji-chō, Japan.
Nanshū-ji ist ein buddhistischer Tempel mit etablierten Gärten, die traditionelle Zen-Architektur nach Rinzai-Schule-Prinzipien zeigen. Die Anlage prägt das Erscheinungsbild mit sorgfältig gestalteten Räumen für Meditation und Ritual.
Der Tempel wurde 1876 von Ogino Dokuon gegründet und entstand während einer Phase buddhistischer Expansion in der frühen Meiji-Zeit. Diese Gründung spiegelt eine wichtige Periode wider, als der Buddhismus nach Jahren der Unterdrückung wieder Wurzeln schlagen konnte.
Der Tempel ist ein aktiver Ort, an dem Besucher traditionelle Zen-Praktiken beobachten können und wo sich Menschen zur Meditation und zum Gebet treffen. Die tägliche Nutzung durch Gläubige zeigt, wie buddhistische Lehren hier lebendig in der Gemeinschaft wirken.
Der Tempel ist mit öffentlichen Wegen zugänglich und bietet Besuchern die Möglichkeit, die Gelände bei Tageslicht zu erkunden. Man sollte respektvolle Kleidung tragen und auf ausgeschilderten Wegen bleiben, um die bestehenden Praktiken nicht zu stören.
Die Anlage beherbergt spezielle Bereiche, die regelmäßig für Gemeindeversammlungen und lokale Zusammenkünfte genutzt werden. Diese Verbindung zwischen religiöser Praxis und alltäglichem Gemeinschaftsleben macht den Ort zu mehr als nur einem Gotteshaus.
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