Kōjō-ji, Buddhistischer Tempel und Nationalschatz in Onomichi, Japan.
Kōjō-ji ist ein buddhistischer Tempel auf einem Hügel mit Holzgebäuden und traditionellen Gärten, die das Anwesen prägen. Die Anlage zeigt charakteristische Holzarchitektur mit mehreren Gebäuden, die um zentrale Bereiche für Versammlungen und Zeremonien angeordnet sind.
Der Tempel wurde 1400 unter der Aufsicht des buddhistischen Mönchs Guchū Shūkyū während der frühen Muromachi-Zeit gegründet. Diese Gründungsperiode prägte die architektonische Gestaltung, die bis heute erhalten geblieben ist.
Der Tempel ist ein wichtiger Punkt auf der Chūgoku-Wallfahrtsroute zu 33 Kannon-Heiligtümern, die Pilger seit Jahrhunderten durchlaufen. Besucher sehen hier Räume, wo täglich Gebete stattfinden und wo sich Gläubige an diesem Ort der Verehrung versammeln.
Das Gelände ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln vom Bahnhof Onomichi erreichbar, wobei regelmäßige Busverbindungen den ganzen Tag über verkehren. Der Aufstieg zur Anlage auf dem Hügel erfordert etwas Gehen, daher sollten Besucher bequeme Schuhe tragen.
Die Architekturmerkmale des Tempels sind so bedeutsam, dass die gesamte Anlage den Status eines Nationalen Schatzes erhalten hat. Dies macht es zu einem der wenigen buddhistischen Tempel in Japan, der diese höchste Schutzstufe genießt.
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