多聞寺, Buddhistischer Tempel im Tarumi-Bezirk von Kobe, Japan.
Tamon-ji ist ein buddhistischer Tempel im Stadtteil Tarumi, Kobe, Japan, mit einer zentralen Halle und mehreren Nebengebäuden auf einem weitläufigen Gelände. Auf dem Tempelgelände befinden sich auch ein Teich und ein Garten mit Schwertlilien, die jedes Jahr blühen.
Der Tempel wurde 860 auf Betreiben von Kaiser Seiwa und dem Priester Ennin gegründet. Im Laufe der Jahrhunderte wurde er nach Bränden und Naturkatastrophen mehrfach wiederaufgebaut, blieb aber stets ein wichtiger Ort für die örtliche Gemeinschaft.
Der Tempel bewahrt drei als Kulturgut anerkannte Holzskulpturen, die Besucher heute noch besichtigen können. Diese Figuren gelten als seltene Beispiele buddhistischer Bildhauerkunst aus frühen Epochen der japanischen Geschichte.
Der Tempel liegt in der Nähe der Haltestelle Tamon-ji-mae, die mit dem Bus vom Bahnhof Maiko an der JR Sanyo-Linie erreichbar ist. Da das Gelände Gartenwege und unebene Böden umfasst, empfiehlt sich bequemes Schuhwerk.
Die Schwertlilien im Tempelgarten sollen vom Gründerpriester Ennin während der Heian-Zeit aus China mitgebracht worden sein. Diese Pflanzen blühen noch heute jedes Jahr und stellen damit eine lebendige Verbindung zur Frühzeit des Tempels her.
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