Guggenheim House, Colonial Revival Residenz in Tarumi-ku, Japan
Das Guggenheim-Haus ist eine zweigeschossige westliche Villa aus Holz auf einer Anhöhe über dem Strand von Shioya im Bezirk Tarumi in Kobe. Eine Veranda mit fünf Bögen läuft über das Erdgeschoss und das Obergeschoss. Der Entwurf wird dem Architekten Alexander Nelson Hansell zugeschrieben, die Bauzeit liegt um 1908 bis 1912.
Das Haus entstand vermutlich zwischen 1908 und 1912 nach einem Alexander Nelson Hansell zugeschriebenen Entwurf. Ein deutsch-amerikanischer Kaufmann namens Guggenheim nutzte es bis 1915; danach wechselte es mehrfach den Besitzer und diente lange als Wohnheim für Mitarbeiter von Takeuchi Yusho. Im Jahr 2020 teilte die Kinki-Sektion des Architekturinstituts Japans mit, das Grundbuch nenne Jacob Lyons aus Istanbul als Eigentümer, nicht Jacob Guggenheim, dessen Name im Grundbuch der benachbarten ehemaligen Takeuchi-Residenz steht.
Das Haus wird als Veranstaltungsraum vermietet, verwaltet von Ari Morimoto, Sohn der Glasmalerin Michiyo Duurto Morimoto, deren Familie es 2007 kaufte, um es zu retten. Seit Februar 2008 gibt es regelmäßig kostenlose Öffnungstage, und das Gebäude dient auch Konzerten und Treffen.
Das Haus steht in Shioya-cho 3-5 im Bezirk Tarumi, zehn Gehminuten vom Bahnhof JR Shioya oder Sanyo Shioya entfernt. Die kostenlose Besichtigung findet jeden dritten Donnerstag im Monat von 13:00 bis 16:00 Uhr statt, Änderungen möglich.
Das Innere besteht aus einer großen Halle und Küche im Erdgeschoss, während drei Zimmer mit Kaminen die obere Etage prägen. Diese Raumaufteilung widerspiegelt ein westliches Wohnkonzept, das in Japan dieser Zeit selten war.
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