Daichū-ji, Buddhistischer Tempel in Ōhiramachi Nishiyamada, Japan.
Der Tempel besteht aus mehreren Gebäuden, die von geschnittenen Steintreppen, einer traditionellen Kochstelle und einem alten Glyzinienbaum ohne sichtbare Wurzeln umgeben sind. Die Anlage enthält auch Gräber von Priestern aus verschiedenen Zeiten, die Besucher besichtigen können.
Der Tempel wurde 1489 von Koyama Naritoku gegründet und entwickelte sich zu einem geistlichen Zentrum, in dem Priester meditierten und die lokale Bevölkerung unterstützten. Im Laufe der Jahrhunderte behielt er diese Rolle als Ort der Lehre und des spirituellen Lebens.
Der Tempel ist bekannt für sieben traditionelle Horrorgeschichten, die von Gläubigen bewahrt werden und von einem Priester erzählen, der sich in einen Dämon verwandelte, bevor er durch buddhistische Lehren Erlösung fand.
Besucher können die Tempelgebäude erkunden und bei religiösen Zeremonien zusehen, falls diese stattfinden. Der Zugang zu den Gräbern ist möglich, und die umliegenden Steinarbeiten verlangen gute Schuhe zum Navigieren auf unebenen Wegen.
Ein besonderer Aspekt ist der alte Glyzinienbaum auf dem Gelände, der nach lokalen Überlieferungen ohne sichtbare Wurzeln wächst, an dem Ort, wo ein buddhistischer Priester seinen heiligen Stab platziert haben soll. Diese ungewöhnliche Eigenschaft macht den Baum zu einem Mittelpunkt lokaler spiritueller Legenden.
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