Okunikkō, Hochebene in Nikko, Japan
Okunikkō ist ein Hochlandgebiet im Nikko-Nationalpark auf etwa 1.500 Metern Höhe mit Bergen, Seen, Mooren, Bächen, Wasserfällen und natürlichen Thermalquellen. Die Landschaft wechselt zwischen offenen Wasserflächen, feuchten Grünflächen und dicht bewaldeten Hängen, die das ganze Jahr über erkundet werden können.
Das Gebiet wurde ab dem späten 19. Jahrhundert als Zufluchtsort für Diplomaten erkannt, die Sommerresidenzen dort erbauten, um der Hitze Tokios zu entkommen. Diese Phase der Entwicklung prägte das Gebiet und zeigt, wie der Ort international wahrgenommen wurde.
Die Namen der Berghütten und Quellen verweisen auf alte Legenden der Region, und überall finden sich Schreine, die das Verhältnis der Menschen zur Natur widerspiegeln. Diese religiösen Orte sind in die Landschaft verwoben und zeigen, wie sehr der Ort in der japanischen Spiritualität verwurzelt ist.
Busse verbinden das ganze Jahr über die verschiedenen Bereiche miteinander, wodurch es leicht ist, zwischen See, Wasserfall, Thermalquelle und Moor zu wechseln. Der beste Ansatz ist es, eine oder zwei Gegenden pro Tag zu wählen und bei Bedarf auf Wanderpfade zu nutzen.
Das Senjogahara-Moor ist unter der Ramsar-Konvention eingetragen und verfügt über Holzstege, auf denen Besucher Pflanzen und Tierwelt aus nächster Nähe beobachten können. Die Bretter ermöglichen es, tief in die Natur einzutauchen, ohne das empfindliche Ökosystem zu beschädigen.
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