Nikkō, Heilige Bergstadt in der Präfektur Tochigi, Japan.
Nikko ist eine Bergstadt in der Präfektur Tochigi, die sich über bewaldete Hänge und Täler erstreckt, in denen Flüsse und Bäche rauschen. Die Straßen führen zwischen traditionellen Geschäften, Gasthäusern und Wohnhäusern hindurch, bevor sie sich in Wanderwege und Waldwege verzweigen, die zu Wasserfällen und Seen führen.
Ein buddhistischer Mönch gründete hier im 8. Jahrhundert einen Tempel, woraufhin weitere religiöse Bauten folgten. Im 17. Jahrhundert entstand ein großes Mausoleum für einen Shogun, was den Ort zu einem wichtigen Pilgerziel machte.
Schreine und Tempel am Stadtrand ziehen Pilger und Besucher an, die sich durch Zedernalleen und über Steinbrücken bewegen. Viele Gebäude tragen reich verzierte Schnitzereien und lackierte Oberflächen, die durch jahrhundertelange Handwerkskunst entstanden sind und heute noch sorgfältig erhalten werden.
Züge verbinden Tokio mit dem örtlichen Bahnhof in etwa zwei Stunden, wobei mehrere Verbindungen am Tag verkehren. Herbst bringt die meisten Besucher wegen des Laubes, während Winter Schnee und ruhigere Wege bietet.
Ein See in den Bergen wurde durch vulkanische Aktivität vor Jahrtausenden geformt und liegt heute höher als fast alle anderen natürlichen Seen des Landes. Besucher finden dort kühles Klima und dichte Wälder, selbst im Sommer.
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