Ashio-Kupferbergwerk, Industrieerbestätte in Nikko, Japan.
Ashio Copper Mine ist ein ehemaliges Bergwerk in den Bergen der Präfektur Tochigi, etwa eine Stunde von Nikko entfernt. Die Anlage umfasst mehrere erhaltene Stollen, oberirdische Gebäude und Maschinen, die über ein Gelände verteilt sind, das Besuchern einen Einblick in den Kupferabbau gibt.
Der Kupferabbau begann hier im 16. Jahrhundert und wurde unter der Herrschaft des Tokugawa-Shogunats stark ausgebaut. Im späten 19. Jahrhundert erlebte das Bergwerk einen rasanten Aufschwung durch moderne Techniken, bevor es in den 1970er Jahren endgültig geschlossen wurde.
Der Name Ashio stammt aus der Zeit, als hier noch kleine Siedlungen zwischen den Bergen lagen. Besucher sehen heute rekonstruierte Arbeiterwohnungen und Werkzeuge, die zeigen, wie Bergleute jahrhundertelang unter schwierigen Bedingungen lebten.
Die Anlage liegt in den Bergen und ist am besten mit dem Auto zu erreichen, da öffentliche Verkehrsmittel in dieser Gegend selten fahren. Für den Besuch der Stollen sollte man festes Schuhwerk tragen, denn der Boden ist an manchen Stellen uneben und feucht.
Ein Teil der alten Bahnlinie, die einst Erz aus den Stollen abtransportierte, ist noch zu sehen und wird heute von Besuchern als Fotomotiv genutzt. Die Strecke führte früher bis zu den Schmelzanlagen weiter unten im Tal.
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