Oroku, Stadtbezirk im Süden von Naha, Japan.
Oroku ist ein Wohnviertel im südlichen Naha mit einer Fläche von etwa 11 Quadratkilometern und liegt an den Koordinaten 26°11′14,9″N und 127°40′6,5″O. Das Gebiet wird von Wohnbauten geprägt und ist auch Standort einer Militärbasis.
Das Gebiet diente in den 1930er Jahren als Flugplatz für die Kaiserlich Japanische Marine und spielte eine wichtige Rolle in militärischen Operationen bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs. Nach der Rückkehr Okinawas zu Japan 1972 wurde hier eine Selbstverteidigungskräftebasis errichtet.
Der Name Oroku stammt aus der Okinawa-Sprache, wo er 'Uruku' ausgesprochen wird und die sprachliche Tradition des Ryukyu-Königreichs widerspiegelt. Besucher können diese lokale Identität in den Namen von Straßen und Orten in der Gegend erkennen.
Das Viertel ist hauptsächlich ein Wohngebiet mit guter Anbindung an die zentrale Verkehrswege von Naha. Besucher sollten auf die militärische Präsenz in diesem Gebiet vorbereitet sein und bestimmte Bereiche respektieren.
Das Gebiet erlebte eine bedeutende Umwandlung, als es 1954 durch eine Gemeindevereinigung in die Stadt Naha integriert wurde und seine Rolle als unabhängiges Dorf aufgab. Diese Fusion prägte die moderne Entwicklung des Viertels und seine heutige Struktur.
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