Irugi-jinsha, Shinto shrine in Japan
Irugi-jinsha ist ein Shinto-Schrein im Wohnviertel Shinagawa-ku in Tokio. Auf dem Gelände stehen ein hölzernes Torii-Tor, Steinlaternen und ein kleiner aufgeschütteter Hügel, der den Fuji darstellt.
Der Schrein war ursprünglich unter dem Namen Kigishi-no-Miya bekannt und lag im Dorf Irugi-bashi in der Provinz Musashi. In der frühen Edo-Zeit wurde er auf höher gelegenes Terrain verlegt, um ihn vor den Überschwemmungen des Meguro-Flusses zu schützen, erhielt 1872 seinen heutigen Namen, wurde mit kleineren Schreinen zusammengelegt, im Zweiten Weltkrieg zerstört und bis 1978 wieder aufgebaut.
Irugi-jinsha ehrt mehrere Gottheiten und dient als Ort fur lokalte Gemeinschaftsfeste das ganze Jahr uber. Die Schrein-Grunde zeigen traditionelle architektonische Merkmale wie steinerne Statuen und Laternen, die den Besuchern helfen, sich mit japanischen Brauchen und Glaubensuberzeugungen verbunden zu fuhlen.
Der Schrein liegt nur wenige Gehminuten vom Westausgang des Bahnhofs Osaki entfernt, der von mehreren Zuglinien bedient wird. Ein Besuch bei einem der lokalen Feste oder im Frühling bietet sich an, wenn das Gelände besonders belebt ist.
Vor dem Hauptgebäude steht eine Steinskulptur namens Seicho-no-akashi, auf der Figuren wie Doraemon und Pokémon abgebildet sind und die bei Shichi-go-san-Zeremonien für Kinder verwendet wird. Unter dem Schreingelände liegt zudem die Irugihashi-Muschelkippe, eine archäologische Stätte aus der Jomon-Zeit, die Muscheln, Tierknochen und Werkzeuge enthält.
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