Kiji-jinja, Shinto shrine in Japan
Kiji-jinja ist ein Shinto-Schrein im Stadtbezirk Shinagawa in Tokio, bestehend aus schlichten Holzgebäuden, Steinlaternen und mehreren kleinen Altären. Das Gelände ist gepflegt und überschaubar, mit einem klaren Weg zum Hauptpavillon.
Der Schrein wurde im Jahr 709 gegründet und ist damit einer der ältesten Shinto-Schreine in der Region Tokio. Im Jahr 1945 durch Bombenangriffe schwer beschädigt, dauerte der Wiederaufbau über zwei Jahrzehnte und wurde 1967 abgeschlossen.
Kiji-jinja ist ein Ort, an dem Nachbarn aus der Gegend regelmäßig vorbeikommen, um einfache Gebete zu sprechen oder Opfergaben zu hinterlassen. Die kleinen Altäre und Votivtafeln zeigen, wie lebendig diese Alltagspraxis noch heute ist.
Der Schrein liegt etwa 600 Meter vom Westausgang des Bahnhofs Ōsaki entfernt und ist bequem zu Fuß erreichbar. Das Gelände ist das ganze Jahr über zugänglich, im Juni finden lokale Feste statt, bei denen mehr los ist als gewöhnlich.
Auf dem Gelände steht eine Hotei-Statue, eine Figur aus der japanischen Volksüberlieferung, die 2008 gespendet wurde und eher an buddhistische Tempel erinnert als an einen Shinto-Schrein. Ihre Anwesenheit zeigt, wie fließend die Grenzen zwischen Shinto und Buddhismus im Alltag sein können.
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