Nationalpark für Naturstudien, Botanischer Garten und Naturdenkmal in Shirokanedai, Tokio, Japan.
Das Institut für Naturstudien ist ein Waldschutzgebiet in Tokio, das sich über mehrere Hektar erstreckt und verschiedene Lebensräume wie Wälder, Sumpfgebiete und offene Bereiche beherbergt. Der Ort bewahrt Hunderte von Pflanzenarten, die in der ursprünglichen Region Musashino heimisch waren, bevor die Stadt sich ausbreitete.
Der Ort war zunächst ein Tempel-Anwesen und dann ein Samurai-Palast, bevor er 1949 zum kaiserlichen Naturschutzgebiet wurde. Die ältesten Funde auf dem Gelände stammen aus der Jomon-Zeit und zeigen, dass Menschen diesen Ort seit Jahrtausenden nutzten.
Der Ort zeigt heute noch die Strukturen eines früheren Samurai-Anwesens, was man in der Form und Anordnung der Grünflächen erkennen kann. Besucher spüren die Mischung aus kultiviertem Garten und wilder Natur, die das alltägliche Leben im Edo-Zeitalter widerspiegelt.
Der Ort ist am besten im Herbst und Frühling zu besuchen, wenn das Wetter mild ist und die Pflanzen aktiv wachsen. Besucher sollten festes Schuhwerk tragen und Zeit mitbringen, da es keine Wege gibt, die alle Bereiche schnell durchqueren.
Der Ort ist Heimat seltener Tiere wie Marderhunde und Mandarinenenten, die in dieser Großstadt kaum einen anderen Platz zum Überleben haben. Diese Arten zeigen, wie wichtig dieser kleine grüne Raum für Wildtiere inmitten der urbanen Umgebung ist.
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