Zuishō-ji, Buddhistischer Tempel in Shirokanedai, Tokio, Japan.
Zuishō-ji ist ein buddhistischer Tempel im Viertel Shirokanedai, dessen Haupthalle als Wichtiges Kulturgut Japans anerkannt ist und traditionelle japanische Architektur mit buddhistischen Gestaltungselementen verbindet. Das Gebäude zeigt charakteristische Merkmale der Zen-Tradition mit sorgfältig gestalteten Räumen und Details.
Der Tempel wurde 1670 gegründet und entwickelte sich zu einem wichtigen Zentrum der Ōbaku-Schule des Zen-Buddhismus während der Edo-Zeit. Diese Schule brachte neue monastische Praktiken nach Japan und prägte die religiöse Landschaft der Region nachhaltig.
Der Tempel ist Teil der Pilgerroute der Sieben Glücksgötter und beherbergt eine Statue von Hotei, der einen Platz unter diesen verehrten Gottheiten einnimmt. Besucher können diese religiöse Figur in ihrem ursprünglichen Kontext betrachten und die lokale Verehrungspraxis nachvollziehen.
Der Tempel liegt weniger als eine Minute vom Bahnhof Hakusan entfernt und ist täglich ohne Eintrittsgebühr zugänglich. Besucher sollten sich auf traditionelle Besuchszeiten vorbereiten und angemessene Kleidung tragen.
Die Tempelglocke aus 1759 befindet sich heute im Völkerkundemuseum in Genf, was einen ungewöhnlichen Fall einer Kulturgüterverlagerung darstellt. Diese Glocke ist ein faszinierendes Beispiel für die internationale Verflechtung von Kunstsammlungen.
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