Shirokane Choja, Archäologische Stätte in Shirokanedai, Japan
Shirokane Choja ist ein Burgplatz und eine archäologische Stätte in Shirokanedai mit einem System aus Lehmwällen, die ein Dreieck formen. Die Wälle erstrecken sich über mehrere hundert Meter und umgeben das Gelände, wo Überreste von Wohnstrukturen und alltäglichen Gegenständen aus dem Mittelalter freigelegt wurden.
Das Areal wurde um 1500 gegründet, als ein wohlhabender Besitzer eine Residenz wählte, weil die Gegend Silbervorkommen hatte. Die Lehmwälle wurden gebaut, um die Familie und ihre Besitztümer vor Feuer und Eindringlingen zu schützen.
Der Ort trägt den Namen des legendären Silbermannes und wurde im Mittelalter als Wohnplatz für einen wohlhabenden Grundbesitzer gewählt. Die alten Kampferbäume, die heute noch auf den Wällen stehen, zeigen, wie die Familie die Umgebung geprägt und geformt hat.
Das Gelände ist über das Institut für Naturwissenschaften zugänglich, das sich im Minato-Bezirk von Tokio befindet. Die beste Zeit zum Besuch ist in den Frühjahrs- und Herbstmonaten, wenn das Wetter mild ist und die Vegetation die alten Strukturen deutlich macht.
Campferbäume, die während des Mittelalters gepflanzt wurden, wachsen immer noch auf den Wällen und sind über 500 Jahre alt. Diese Bäume sind nicht nur als Überbleibsel der historischen Bebauung bemerkenswert, sondern zeigen auch, wie geduldig die Familie über Generationen hinweg die Umgebung schuf.
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