Documents of the Shimazu Family, Familienarchiv im Historiographischen Institut, Universität Tokyo in Bunkyo, Japan.
Die Dokumente der Familie Shimazu sind eine Sammlung von über 700 Jahren Aufzeichnungen, die Tagebücher, Karten und offizielle Schreiben aus der Verwaltung dieser mächtigen Familie enthält. Das Archiv wird in besonders sicheren Bedingungen an der Universität Tokio aufbewahrt.
Die Sammlung dokumentiert die Herrschaft der Shimazu-Familie in der Satsuma-Region über Jahrhunderte hinweg. Sie erhielt 2002 den Status eines Nationalen Schatzes, nachdem sie zunächst als Wichtiges Kulturgut Japans anerkannt wurde.
Die Sammlung zeigt, wie die Shimazu-Familie ihre Provinz verwaltete und mit anderen Regionen und ausländischen Mächten kommunizierte. Man sieht durch die Dokumente, welche Entscheidungen getroffen wurden und wie die Familie ihre Macht organisierte.
Die Dokumente können nur mit Genehmigung des Historiographischen Instituts der Universität Tokio eingesehen werden. Besucher sollten sich vorher mit dem Institut in Verbindung setzen, um Zugang zu arrangieren.
Die Sammlung enthält einen Brief von Commodore Perry, der die ersten Kontakte zwischen Japan und Amerika dokumentiert. Auch das Seong-un-Memorandum von 1597 bietet Einblick in frühe Begegnungen mit ausländischen Mächten.
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