Akamon, Historisches Eingangstor an der Universität Tokio, Japan
Das Akamon ist ein historisches Tor am Eingang des Hongō-Campus der Universität Tokio, Japan. Die rote Holzkonstruktion hat einen gewölbten Giebel und gewellte Dachbretter, die sich oben verjüngen und das Tor unverwechselbar machen.
Das Tor wurde 1827 von Maeda Nariyasu erbaut, um die Tochter des Tokugawa Ienari, Lady Yasu-hime, als seine Braut willkommen zu heißen. Diese Geste folgte den feudalen Traditionen der Edo-Zeit und machte das Tor zu einem wichtigen Symbol dieser Periode.
Das Tor verkörpert traditionelle japanische Architekturelemente in seinem Yakui-Mon-Stil und zeigt formale Designmuster, die in wichtigen Zeremonialstrukturen verwendet werden. Der Name stammt von seinen roten Farbtönen, die seit Jahrhunderten symbolisieren, dass dies ein bedeutungsvoller Eingangsort ist.
Das Tor liegt in der Nähe mehrerer Bahnhöfe im Bezirk Bunkyo und ist für Besucher während der regulären Betriebszeiten der Universität das ganze Jahr über zugänglich. Der Ort lässt sich am besten zu Fuß erkunden, da man die Details der Holzkonstruktion und der Umgebung so am besten sieht.
Das Tor gehört zu nur zwei erhaltenen Eingangsstrukturen aus Daimyo-Herrenhäusern der Edo-Zeit, die heute noch in Tokio stehen. Seine rote Farbe und Holzkonstruktion haben sich über fast 200 Jahre kaum verändert und zeigen die Handwerkskunst jener Epoche.
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