Hitachi Kokubunji, Provinztempel und Besondere Historische Stätte in Ishioka, Japan
Der Hitachi Kokubunji ist ein Provinztempel und ein besonderer historischer Ort mit ausgedehnten Überresten, die sich über ein großes Gelände erstrecken. Das Areal zeigt antike Fundamente, mehrere Gebäude, Arkadengänge und einen Pagodenbau, die ein Bild der ursprünglichen Tempelanlage vermitteln.
Kaiser Shōmu befahl 741 n. Chr. den Bau von Provinztempeln im ganzen Land als Reaktion auf eine Pockenepidemie, was zur Gründung dieser Anlage 752 führte. Diese frühen Tempel wurden errichtet, um Stabilität und religiösen Schutz für die Provinzen zu bringen.
Der Tempel folgt den Traditionen der Shingon-shū Chizan-ha Sekte und verkörpert die religiösen Praktiken, die in der früheren Provinz Hitachi gepflegt wurden. Besucher können diese spirituelle Verbindung noch heute in den Räumen und bei den Ritualen des Ortes spüren.
Das Gelände ist zu Fuß vom Bahnhof Ishioka erreichbar und liegt auf einem offenen Feld, das leicht zu erkunden ist. Die freigelegten Grundlagen und Fundamente ermöglichen es Besuchern, die Größe und Anordnung des ursprünglichen Komplexes zu verstehen.
Archäologische Ausgrabungen zeigen, dass die ursprüngliche Haupthalle viermal größer war als die heutigen Strukturen vor Ort. Die Dachziegel dieser früheren Gebäude stammten aus denselben Werkstätten wie jene des Heijō-kyō-Palastes und zeigen Verbindungen zu kaiserlichen Zentren.
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