Kiyotaki-ji, Buddhistischer Tempel in Tsuchiura, Japan.
Kiyotaki-dera ist ein Tempel der Shingon-Richtung, Zweig Buzan-ha, am Nordrand von Tsuchiura und die 26. Station des Bandō-Sanjūsankasho-Pilgerwegs. Man steigt durch ein zweigeschossiges Niō-mon, ein Torturm mit Wächterfiguren, zum Tempelgelände hinauf und steht vor der Haupthalle mit Pyramidendach; zu den wenigen weiteren Gebäuden zählt ein Glockenturm, tiefer unten liegen die Quartiere des Abtes.
Der Überlieferung des Tempels zufolge geht der Ursprung auf das Jahr 607 zurück, als eine dem Prinzen Shōtoku zugeschriebene Statue des Shō Kannon auf dem Ryūga-mine, dem Berg hinter dem Tempel, aufgestellt wurde. 807 verlegte der Priester Tokuitsu sie an den Berghang, später wurde die Kannon-Halle am heutigen Standort errichtet. Der Tempel erhielt ein Shuinjō vom Edo-Shogunat; seine Haupthalle brannte 1969 ab, das zwischen 1830 und 1844 erbaute Sanmon-Tor ist erhalten.
Der Tempel ist die 26. Station der Pilgerroute Bandō Sanjūsankasho und wird auch Kiyotaki Kannon genannt. Sein Goeika drückt das Gelübde aus, ein reines Herz zu bewahren, nachdem man hierher zum Gebet gekommen ist. Die Hauptfigur ist ein Shō Kannon, und der Tempel gehört zum Buzan-Zweig des Shingon-Buddhismus.
Der Tempel liegt am Hang am Nordrand von Tsuchiura und wird über einen Anstieg erreicht; man passiert das Niō-mon, ein zweigeschossiges Turmtor mit den beiden Niō-Wächtern, und steigt dann eine Treppe zur Ebene mit Hondō und Glockenturm hinauf. Das Abt- und Mönchsquartier liegt weiter unten.
Die Haupthalle brannte 1969 bei einem Brand ungeklärter Ursache ab; das älteste erhaltene Bauwerk ist das Bergtor (Sammon), das zwischen 1830 und 1844 errichtet wurde. Es ist als Torturm mit zwei Niō-Wächtern beiderseits des Durchgangs gestaltet, und über eine Treppe gelangt man zur Terrasse der Anlage.
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