Tsuchiura, Burgstadt in der Präfektur Ibaraki, Japan
Tsuchiura ist eine Burgstadt in der Präfektur Ibaraki im Nordosten Japans, die sich am Westufer des Kasumigaura-Sees ausbreitet. Die Straßen verlaufen rasterförmig vom Bahnhof aus und führen zu Kanälen, Parks und Wohnvierteln, die flach bis zum Wasser reichen.
Eine Festung entstand hier zwischen 1336 und 1573, um Handelsrouten zwischen zwei größeren Städten zu kontrollieren. Die Anlage verlor ihre militärische Rolle nach 1868 und wurde zum Verwaltungszentrum umgestaltet, während sich rund um den Bahnhof ab 1895 Geschäftsviertel bildeten.
Der Name stammt von den Sandböden entlang des Seeufers, die über Jahrhunderte die Siedlung prägten. Händler ließen in den Jahren zwischen 1603 und 1868 zweistöckige Lagerhäuser aus dunklem Holz errichten, deren Türen heute noch an den Hauptstraßen stehen.
Züge verbinden den Hauptbahnhof regelmäßig mit der Hauptstadt und anderen Orten in der Region. Vom Bahnhof aus erreicht man zu Fuß das ehemalige Burggelände in etwa zwanzig Minuten, Busse fahren zu weiter entfernten Vierteln am Seeufer.
Jedes Jahr im Herbst treffen sich Feuerwerkskünstler aus dem ganzen Land am Ufer, um ihre Raketen über dem Wasser in die Luft steigen zu lassen. Der Wettbewerb begann 1925 und zeigt noch heute verschiedene Techniken und Farben, die sich im See spiegeln.
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