Aichi Prefectural Police, Polizeihauptquartier in Nagoya, Japan
Die Zentrale der Präfekturpolizei Aichi ist ein siebengeschossiges graues Betonbürogebäude mit Flachdach und zurückgesetztem Obergeschoss, dessen lange Fassade durch hellgraue Betonlamellen zwischen Reihen dunkler Fenster gegliedert ist. Auf dem Dach stehen zwei rot-weiße Gittertürme mit Parabolantennen, und an der Einfahrt weist ein weißes Schild mit der Aufschrift 愛知県警察 den Weg. Die Polizei unterhält 45 Polizeistationen, 384 Kōban und 152 ländliche Polizeiposten.
Die Polizei geht auf das Jahr 1871 zurück, als die Polizeidivision Aichi gegründet wurde. Von 1873 bis 1947 unterstand sie dem Polizeiamt des Innenministeriums. Nach dem Polizeigesetz von 1947 übernahm die Nationale Landpolizei; die heutige Präfekturpolizei Aichi entstand am 1. Juli 1954 und übernahm im Juli 1955 die Stadtpolizei Nagoya.
Das Maskottchen der Polizei ist Konoha-keibu, benannt nach der Zwergohreule, dem Wappenvogel der Präfektur, japanisch konohazuku. 2002 produzierte sie als erste Präfekturpolizei Japans Fernsehwerbespots; ein Plakat warnte, schon ein Glas könne 300.000 Yen kosten. Ein PR-Polizeiwagen, ein Mitsubishi GTO der Autobahneinheit, blieb statt der Verschrottung als Werbefahrzeug erhalten.
Das Hauptquartier liegt in Nagoya und ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar, wobei Besucher sich an den örtlichen Behörden nach genauen Zugangsinformationen erkundigen sollten. Die Einrichtung ist typischerweise nicht für Besichtigungen zugänglich, und Besucher sollten ihre Ziele beim Besuch von Polizeigebäuden klar kommunizieren.
Nach der Eröffnung des internationalen Flughafens Chubu Centrair führte die Polizei englische Beschriftungen auf ihren Fahrzeugen ein, um ausländische Besucher bei der Orientierung zu unterstützen. Diese Maßnahme zeigt die Anpassung der Dienste an die wachsende Zahl von Touristen in der Region.
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