Kyōrin-bō, Buddhistischer Tempel in Ōmihachiman, Japan.
Kyōrin-bō ist ein buddhisti<scher Tempel in Ōmihachiman mit einer Haupthalle, von der aus mehrere Wege in einen Bambuswald und einen Moosgarten mit bemoosten Steinen führen. Die Anlage verbindet gebaute Strukturen mit natürlichen Elementen auf enge Weise.
Der Tempel wurde laut Überlieferung im Jahr 605 gegründet und gehört damit zu den frühesten buddhistischen Einrichtungen der Region. Seine lange Existenz zeigt die Kontinuität des religiösen Lebens in dieser Gegend über viele Jahrhunderte hinweg.
Der Name des Tempels verweist auf die Waldsymbolik der buddhistischen Tradition. Die Besucher können hier verschiedene Buddha-Statuen sehen und erleben, wie die Räume eine meditative Atmosphäre schaffen, die zum stillen Nachdenken einlädt.
Der Tempel ist täglich zuganglich, wobei die beste Zeit für einen Besuch die Periode von November bis Mitte Dezember ist, wenn spezielle Beleuchtung das Laubwerk der rund 200 Ahornbäume hervorhebt. Es ist ratsam, bequeme Schuhe zu tragen, da das Gelande mehrere Wege und natürliche Bereiche zum Erkunden bietet.
Besucher können an einem Brauch teilnehmen, bei dem sie nach einer Spende Schriftzeichen auf Steine schreiben, um ihre persönlichen Gedanken und Wünsche auszudrucken. Diese handgeschriebenen Markierungen bleiben als Spuren der Besucher auf dem Gelande sichtbar.
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