Jōsgon-in, Buddhistischer Tempel in Omihachiman, Japan.
Jōsgon-in ist ein buddhistischer Tempel auf einem Berggipfel in Omihachiman mit Holzarchitektur, die Panoramablicke auf den Biwa-See und die Stadt bietet. Der Tempel erstreckt sich über Terrassen und Gärten, die die natürliche Umgebung in seine Struktur einbeziehen.
Der Tempel wurde von Nisshu gegründet, der Schwester von Hideyoshi Toyotomi, und durchlief mehrere Umzüge, bevor er 1961 an seinen heutigen Standort auf dem Berg verlegt wurde. Diese Bewegungen spiegeln die Veränderungen in der japanischen Gesellschaft über mehrere Epochen wider.
Der Tempel hatte über Jahrhunderte hinweg enge Verbindungen zur japanischen Aristokratie, da viele Prinzessinnen und Töchter von Hofadligen als Äbtissinnen tätig waren. Diese Verbindungen prägen bis heute das kulturelle Leben an diesem Ort.
Ein Seilbahn-System verbindet den Tempel mit dem Fuß des Berges und ermöglicht einen einfachen Zugang für Besucher aller Fähigkeiten. Der Aufenthalt oben ist angenehm, mit ausreichend Zeit zum Erkunden der Gärten und zum Genießen der Aussichten.
Jeden Juli führt der Tempel eine Gedenkzeremonie für Hidetsugu Toyotomi durch, einen Kriegsherrn der Edo-Zeit. Diese jährliche Ritualpraxis setzt eine Tradition fort, die Hunderte von Jahren zurückreicht und verbindet die Besucher mit einer lebendigen spirituellen Geschichte.
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