Homma Museum of Art, Kunstmuseum in Sakata, Japan
Das Homma Museum of Art ist ein Kunstmuseum in Sakata, im Norden Japans, dessen Hauptgebäude eine historische Villa aus der Edo-Zeit ist. Das Gelände verbindet mehrere Ausstellungsräume durch einen traditionellen Spaziergang, der sich um einen zentralen Teich herum entfaltet.
Die Villa wurde ursprünglich von der Familie Homma erbaut, die zu den wohlhabendsten Grundbesitzern der Region gehörte und großen Einfluss auf das lokale Leben hatte. Im Laufe der Zeit wurde das Anwesen der Öffentlichkeit zugänglich gemacht und in ein Museum umgewandelt.
Das Museum zeigt wechselnde Ausstellungen japanischer Kunstwerke wie Holzschnitte, Keramiken und Gemälde aus verschiedenen Epochen. Der Garten Kakubuen lädt dazu ein, langsam zwischen Teich und Bäumen zu schlendern, wie es die Besucher seit Generationen tun.
Das Museum liegt in kurzer Gehweite vom Stadtzentrum Sakata und ist daher leicht zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Es empfiehlt sich, im Winter mehr Zeit einzuplanen, da die Öffnungszeiten kürzer sind und bestimmte Wochentage geschlossen bleiben.
Die Villa diente reisenden Feudalherren als Unterkunft bei ihren Inspektionsreisen durch die Region, was zeigt, welches Ansehen die Familie Homma auch außerhalb ihrer eigenen Ländereien genoss. Heute können Besucher in denselben Räumen schlendern, die einst hohe Würdenträger beherbergten.
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