Honganji gifu betsu-in, Buddhistischer Tempel in Gifu, Japan.
Der Honganji Gifu Betsu-in ist ein buddhistischer Tempel mit traditionellen japanischen Holzstrukturen, Gebetshallen und buddhistischen Dekorationen in seinen Gebäuden verteilt. Das Areal dient auch als Aufbewahrungsort für die Aschenbehälter verstorbener Menschen, wobei Mönche bei Bedarf Gebetsdienste für Familien durchführen.
Der Tempel wurde um 1500 von Renjun gegründet, dem dreizehnten Kind des Oberabts Rennyo, und wurde während der Edo-Zeit nach umfassenden Renovierungen an einen neuen Standort verlegt. Diese Neupositionierung spiegelt die größeren Veränderungen wider, die viele Tempel während dieser Periode durchliefen.
Der Tempel bewahrt die Traditionen des Reinen-Land-Buddhismus durch regelmäßige Zeremonien, die Gläubige aus der Umgebung anziehen. Diese Feiern verbinden die spirituelle Praxis mit dem Gemeindeleben und zeigen, wie der Ort bis heute von seinen Besuchern genutzt wird.
Der Tempel lässt sich leicht zu Fuß erkunden, da seine verschiedenen Bereiche logisch angeordnet sind und Besucher ohne große Schwierigkeiten navigieren können. Es ist hilfreich, respektvoll zu bleiben und die Stille zu beachten, besonders wenn gerade Zeremonien stattfinden.
Im Jahr 1817 schuf der Künstler Hokusai ein riesiges Daruma-Gemälde mit den Maßen 18 mal 10,8 Metern im Tempel, eine Leistung, die ihm den Spitznamen Darusen einbrachte. Diese außergewöhnliche künstlerische Arbeit bleibt ein bemerkenswerter Teil der Geschichte des Ortes.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.