Gifu, Kernstadt in der Präfektur Gifu, Japan.
Gifu ist eine japanische Kernstadt in der gleichnamigen Präfektur, die sich entlang des Flussufers und rund um einen bewaldeten Hügel erstreckt. Die Straßen verlaufen hauptsächlich parallel und senkrecht zum Fluss, wobei historische Viertel in der Nähe der Hänge liegen und moderne Wohn- und Gewerbeflächen sich in den flacheren Bereichen verteilen.
Die Ortschaft wurde im 16. Jahrhundert zu einem wichtigen Militärstützpunkt, nachdem ein mächtiger Krieger eine Burg auf dem Hügel errichtete. Später entwickelte sich die Siedlung zu einem Handelszentrum für Papier, Textilien und Metallwaren, wobei die Kontrolle über den Fluss den Wohlstand förderte.
Der Name der Stadt bedeutet wörtlich einen Berg in der chinesischen Provinz Qufu und wurde gewählt, um politische Ambitionen zu symbolisieren. Bewohner nennen den Fluss häufig beim vollen Namen Nagara-gawa und viele Geschäfte verkaufen lokale Spezialitäten wie eingelegtes Gemüse und geröstete Nüsse, die seit Generationen nach denselben Rezepten hergestellt werden.
Ein Spaziergang entlang des Flussufers bietet den besten Blick auf die Landschaft und führt zu mehreren Brücken, die Zugang zu verschiedenen Vierteln bieten. Besucher sollten bequeme Schuhe tragen, da einige Wege zum Hügel steil sind und die Innenstadt zu Fuß leicht zu erkunden ist.
Der Hügel beherbergt wilde Affen, die oft auf den Pfaden nahe der Burg zu sehen sind und sich an Menschen gewöhnt haben, aber immer noch ihren eigenen Tagesrhythmus folgen. Einige ältere Gebäude entlang der engen Gassen zeigen noch traditionelle Holzgitter vor den Fenstern, die einst Privatsphäre boten und gleichzeitig Luft hereinließen.
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