Tōdai-ji Daibutsu, Buddhistische Bronzestatue in der Großen Buddha-Halle, Nara, Japan
Tōdai-ji Daibutsu ist eine bronzene Buddha-Statue in der Großen Buddha-Halle von Nara, die als eine der größten derartigen Figuren in Japan gilt. Die Oberfläche zeigt den Glanz und die Patina von Kupfer, während die Gesichtszüge ruhig und nach unten gerichtet wirken.
Kaiser Shomu ordnete den Bau im Jahr 745 an, und die Fertigstellung erfolgte sieben Jahre später mit einer Zeremonie, an der Tausende von Mönchen teilnahmen. Spätere Schäden durch Feuer führten zu mehreren Wiederherstellungen, wobei Teile aus verschiedenen Epochen heute nebeneinander existieren.
Die Figur trägt den Namen Rushana Butsu und verkörpert für Besucher eine bestimmte Form buddhistischer Lehre, die sich in der Position der Hände und der Sitzhaltung zeigt. Der Raum um die Statue herum erlaubt es, sie aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten, wobei viele Menschen still davor verweilen.
Die Statue füllt die Große Buddha-Halle, deren heutige Breite von 57,5 m etwa zwei Drittel der ursprünglichen rund 86 m beträgt. Besucher gehen um den Sockel herum, dessen Umfang von 70 m und dessen Lotusblätter mit eingravierten Huayan-Darstellungen sich aus der Nähe betrachten lassen. Achten Sie auf die Bronzeverzierungen an den Holzstützen beiderseits der Figur.
Ein Holzpfeiler in der Halle hat ein Loch an der Basis, durch das Besucher kriechen können, was als Glücksbringer gilt. Dieses Loch soll die gleichen Maße wie das Nasenloch der Statue haben.
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