Tōdai-ji, Buddhistischer Tempel in Nara, Japan
Tōdai-ji ist ein buddhistischer Tempelkomplex in Nara, dessen Haupthalle Daibutsuden 48 Meter hoch ist und eine 15 Meter hohe Bronzestatue beherbergt. Die gesamte Anlage erstreckt sich über mehrere Gebäude, darunter das Tor Nandai-mon, ein Museum und kleinere Schreine, die durch Wege inmitten von Rasenflächen und alten Bäumen verbunden sind.
Kaiser Shomu ordnete im Jahr 752 den Bau an, um ein zentrales Heiligtum für die buddhistischen Tempel in allen Provinzen Japans zu schaffen. Die Halle wurde nach Bränden im 12. und 16. Jahrhundert mehrfach wiederaufgebaut, wobei die heutige Struktur aus dem Jahr 1709 stammt.
Das Gelände zieht täglich Pilger an, die vor der Buddhastatue beten und Räucherstäbchen entzünden. Während des jährlichen Omizutori-Rituals im März versammeln sich Tausende Besucher am Nigatsu-do-Schrein, um die Fackelprozession zu beobachten.
Der Zugang erfolgt durch das Nandai-mon-Tor, von wo aus man die Haupthalle und weitere Gebäude innerhalb des Geländes erreicht. An Wochenenden und während der Kirschblüten- oder Herbstfärbung kann es voll werden, daher empfiehlt sich ein Besuch am frühen Morgen.
Eine Holzsäule in der Halle hat ein Loch in der Größe des Nasenlochs des Großen Buddha, durch das Besucher versuchen, hindurchzuklettern. Dieser Brauch soll Glück bringen und ist besonders bei Kindern und Jugendlichen verbreitet, die sich an der Herausforderung versuchen.
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