Extermination of Evil, Nationaler Schatz Gemäldeserie im Nationalmuseum Nara, Japan.
Extermination of Evil ist eine fünfteilige Gemäldeserie, die in der Nara National Museum bewahrt wird und traditionelle asiatische Gottheiten im Kampf gegen dämonische Wesen zeigt. Die Werke zeichnen sich durch detaillierte handwerkliche Ausführung aus und dokumentieren verschiedene religiöse und künstlerische Konzepte aus mehreren Kulturtraditionen.
Die Serie entststand im 12. Jahrhundert unter Kaiser Go-Shirakawa und war ursprünglich Teil einer Handschriftenrolle im Rengeō-in Tempel. Diese Arbeiten entwickelten sich über die Jahrhunderte zu Schätzen, die das religiöse Denken und die künstlerische Fähigkeit ihrer Zeit widerspiegeln.
Die fünf Gottheiten stammen aus japanischen, chinesischen und indischen Traditionen und verkörpern verschiedene Schutzfunktionen im täglichen Leben. Besucher sehen in den Gemälden, wie diese Figuren in der religiösen Praxis verehrt wurden und bis heute in der japanischen Kultur nachwirken.
Die Gemälde sind im Nara National Museum zu sehen, wo Besucher sie zusammen mit erklärenden Materialien betrachten können. Es empfiehlt sich, Zeit für die detaillierten Werke einzuplanen und die Beschreibungen zu lesen, um die verschiedenen Gottheiten und ihre Bedeutung besser zu verstehen.
Jede Gottheit hat eine spezifische Schutzaufgabe: Sendan kendatsuba bewacht die Jugend, während Shōki durch körperlichen Kampf gegen Dämonen auftritt. Diese unterschiedlichen Rollen zeigen, wie verschiedene Aspekte des Lebens in der religiösen Vorstellung durch unterschiedliche übernatürliche Kräfte geschützt wurden.
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