Yōgō no Matsu, Heilige Kiefer im Kasuga-taisha Schrein, Japan
Der Yōgō no Matsu ist ein heiliger Kiefernbaum am Eingang des Kasuga-taisha-Schreins, der die Grenze zwischen der irdischen und der göttlichen Welt markiert. Der Baum befindet sich in der Nähe des ersten Torii-Tors und dient Besuchern als Orientierungspunkt beim Betreten des Schreingeländes.
Der ursprüngliche Baum wurde in der Kasuga Gongen Genki-Schriftrolle von 1309 dokumentiert und begründete eine Tradition, nachfolgende Generationen zu pflanzen. Diese Praxis der Nachpflanzungen hat es ermöglicht, die Präsenz des Baumes über Jahrhunderte hinweg zu bewahren.
Der Baum spielt eine wichtige Rolle in der japanischen Theaterkunst, da seine Form als Vorbild für die bemalten Hintergründe auf Noh-Bühnen dient. Diese Verbindung zwischen dem heiligen Baum und der darstellenden Kunst zeigt, wie dieser Ort die Kultur über Jahrhunderte hinweg beeinflusst hat.
Der Baum liegt in der Nähe des ersten Torii-Tors und ist leicht zu erkennen, wenn man das Schreingelände betritt. Es ist hilfreich, genug Zeit für ein ruhiges Betrachten einzuplanen, da die Gegend oft belebt ist und der Ort von spiritueller Bedeutung sein kann.
Nach japanischem Glauben stiegen die Gottheiten des Kasuga-taisha durch diesen speziellen Kiefernbaum zur Erde herab. Diese Überzeugung macht den Baum zu einem direkten Kanal zwischen der göttlichen und der menschlichen Welt.
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