Mandara-ji, Buddhistischer Tempel in Zentsūji, Japan
Mandara-ji ist ein buddhistischer Tempel in Zentsuji auf der Insel Shikoku in Japan, der zur Shingon-Schule gehört. Der Tempelbereich umfasst mehrere traditionelle Holzgebäude, einen Glockenturm und einen Teich, die alle auf einem gepflegten Gelände angeordnet sind.
Der Tempel wurde im 8. Jahrhundert vom Mönch Kobo Daishi gegründet, der als Begründer des Shingon-Buddhismus in Japan gilt. Seine Gründung war Teil eines größeren Projekts, bei dem Kobo Daishi Tempel auf ganz Shikoku errichtete, um den Shingon-Glauben zu verbreiten.
Mandara-ji ist der 72. Tempel auf dem Shikoku-Pilgerweg und zieht das ganze Jahr über Pilger in weißen Gewändern an, die den gesamten Rundweg zu Fuß zurücklegen. Man sieht sie oft still in Gebete versunken oder am Teich sitzend, was dem Ort eine ruhige, konzentrierte Stimmung verleiht.
Der Tempel liegt im Stadtzentrum von Zentsuji und ist gut zu Fuß zu erreichen. Die Wege auf dem Gelände sind klar ausgeschildert, sodass man sich ohne Orientierungshilfe frei bewegen kann.
Das Hauptobjekt der Verehrung in Mandara-ji ist Vairocana, ein Buddha, der das gesamte Universum verkörpert und im Shingon-Buddhismus eine zentrale Rolle spielt. Dieser Buddha wird nicht in jedem Tempel des Shikoku-Pilgerwegs verehrt, was diesen Tempel für Kenner des Shingon-Glaubens zu einem besonderen Halt macht.
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