Gassan Shrine, Shinto-Schrein in Japan
Der Gassan-Schrein steht auf dem Gipfel des Gassan (1.984 m) in der Präfektur Yamagata, am oberen Ende einer Steintreppe, die auf einem rohen Sockel aus aufgeschichteten grauen Felsen errichtet ist. Sein Hauptgebäude ist ein eingeschossiger Holzbau mit einem dunklen, steil geneigten Dach, dessen Giebel nach vorn weist; unter dem Giebel first befinden sich zwei abgerundete, vorspringende Balkenenden und ein kleines Ornament an der Spitze. Niedrigere dunkle Holzbauten mit hellcremefarbenen oberen Wänden und dunkel gerahmten Fenstern flankieren den Steinsockel links und rechts, und Steinstufen steigen zwischen grasbewachsenen Böschungen zum Schrein hinauf.
Die erste urkundliche Erwähnung des Schreins ist eine Schenkung von zwei Haushalten von Schreinbediensteten an den Gassan-Kami im Jahr 773. 927 wurde er als Myōjin Taisha im Engishiki aufgeführt, und 1601 wurde sein Hauptgebäude unter Mogami Yoshiaki repariert. 1914 wurde er der einzige Kokuhei Taisha in der Region Tōhoku.
Der Schrein ist Tsukuyomi no Mikoto gewidmet. Bis zur Muromachi-Zeit wurde die Gottheit des Gassan mit Hachiman Daibosatsu gleichgesetzt, und im Shinbutsu-shūgō galt Amida Nyorai als ihr ursprünglicher Buddha. Das Engyō-Jahr des Schreins ist das Jahr des Hasen, in dem ein Besuch als besonders segensreich gilt.
Der Schrein liegt auf dem 1.984 m hohen Gipfel des Gassan, den man zu Fuß über einen Bergpfad erreicht; der Gipfelschrein ist nur im Sommer besetzt, und Schnee sperrt den Berg einen Großteil des Jahres. Die Steintreppe vor der Halle führt zwischen grasbewachsenen Böschungen hinauf, festes Schuhwerk ist daher sinnvoll. Der Gipfel ist ein Ort der Bergverehrung, kein Schrein am Straßenrand; planen Sie den Aufstieg als Tageswanderung.
Der Name Gassan bedeutet auf Japanisch wörtlich "Mondberg" und verweist auf den heiligen Berg Gassan in der Region, der in der Shugendo-Tradition als einer der drei Berge von Dewa verehrt wird. Diese Verbindung zu einem heiligen Berg verleiht dem Schrein eine besondere Stellung in der lokalen Spiritualität, die über die übliche Gemeindefunktion hinausgeht.
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