Hikawa-jinja, Shinto-Schrein in Minato, Tokio, Japan
Hikawa-jinja ist ein Shinto-Schrein in Minato-ku, der einfache Holzstrukturen mit geschwungenen Dächern und gepflasterten Wegen aufweist. Der Komplex umfasst einen Haupttempel, mehrere kleine Inari-Schreine und eine Sammlung alter Steinstatuen aus dem 17. Jahrhundert.
Der Schrein wurde um 951 gegründet und erlangte große Bedeutung nach einem berichteten Wunder 1066, das eine Dürre beendete. Im Jahr 1729 wurde der Haupttempel unter Befehl des Shogun Yoshimune neu errichtet und später während des Zweiten Weltkriegs beschädigt, aber 1958 sorgfältig wiederaufgebaut.
Der Schrein ist mit Fuchs- und Hundestatuen geschmückt, die aus der späten Edo-Zeit stammen und Inari-Verehrung symbolisieren. Besucher hinterlassen kleine Opfergaben und läuten eine Glocke als Zeichen des Respekts vor den Gottheiten.
Der Schrein ist etwa vier Minuten zu Fuß von der Station Shirokane-Takanawa entfernt und über mehrere Bushaltestellen in der Nähe erreichbar. Das Gelände ist relativ klein und einfach zu erkunden, mit gepflasterten Wegen, die zwischen den verschiedenen Schreingebäuden führen.
Der Schrein war einer der zehn Tokio-Schreine und gehörte zur Gruppe der Sieben Edo Hikawa Jinja, was seine lange Bedeutung in der religiösen Landschaft der Stadt unterstreicht. Diese historische Verbindung zeigt seine Stellung als ein wichtiges spirituelles Zentrum über mehrere Jahrhunderte hinweg.
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