Daishin-ji, Buddhistischer Tempel in Minato, Japan
Der Daishin-ji ist ein buddhistischer Tempel im Minato-Bezirk, der mit traditioneller japanischer Architektur und sorgfältig angelegten Gärten gestaltet wurde, die buddhistische Grundsätze widerspiegeln. Das Gelände wird von steinmarkantierten Eingängen geprägt und bietet einen stillen Ort, der nach Jōdo-Sektenlehren entworfen ist.
Die Anlage wurde 1611 gegründet und befand sich zunächst in einem anderen Stadtteil, bevor sie 1635 an den heutigen Standort in Mita verlegt wurde. Dieser Ortswechsel war Teil der städtischen Entwicklung Edos und half der Gemeinde, sich in ihrer neuen Umgebung zu verwurzeln.
Der Tempel ist seit Jahrhunderten mit der Shamisen-Handwerkstradition verbunden und beherbergt die Gräber von mehreren Generationen der Ishimura-Familie, die für ihre Instrumentenbaukunst bekannt waren. Besucher können heute noch spüren, wie diese Musik-Handwerker den Ort geprägt haben und in der Erinnerung der Gemeinde lebendig bleiben.
Der Tempel liegt im vierten Mita-Bezirk und ist leicht zu Fuß erreichbar, da sich die nächste Bahnstation nur wenige Minuten entfernt befindet. Besucher sollten sich Zeit nehmen, um die Gärten in Ruhe zu erkunden und den ruhigen Charakter des Ortes zu genießen.
Ein früherer Meister der Shamisen-Herstellung wurde hier bestattet und gilt als einer der ersten, der dieses Instrument in Edo perfektioniert hat. Seine Handwerkstechniken werden durch die Präsenz seiner Grabstätte bis heute bewahrt und erinnern an die Bedeutung dieser Kunstform für die Stadt.
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