池島炭礦, угольная шахта
Die Kohlenmine Ikeshima ist ein Bergwerk unter dem Meer vor der Küste der Präfektur Nagasaki, etwa 650 Meter unter der Meeresoberfläche gelegen. Die Anlage verfügte über spezialisierte Ausrüstung wie Stromerzeugung und Wasserreinigungsanlagen, um unter diesen extremen Bedingungen Kohle abzubauen.
Die Kohlenlagerstätte wurde 1951 entdeckt und der Abbau begann 1952 unter der Verwaltung der Matsushima Coal Mining Company. Nach der Schließung im Jahr 2001 endet eine Geschichte, die Japans Industrieentwicklung nach dem Zweiten Weltkrieg maßgeblich geprägt hat.
Die Insel war lange Zeit das Zentrum des Lebens und der Arbeit für ihre Bewohner. Die Kohlenmine prägte die Identität der Gemeinde und machte sie zu einem wichtigen Ort für die regionale Entwicklung.
Der Besuch erfolgt durch eine Führung mit Bergwerkserkundung, bei der man Schutzhelme und Kopflampen trägt und mit Loren in die Stollen fährt. Planen Sie Ihren Besuch im Voraus und überprüfen Sie die Verfügbarkeit, da auf der Insel nur begrenzte Verpflegungs- und Übernachtungsmöglichkeiten vorhanden sind.
Die Kohlenmine verfügte über raffinierte technische Lösungen, um in extremer Tiefe zu operieren, mit spezieller Stromversorgung und Wasserreinigung direkt vor Ort. Diese Ingenieurleistung für die Unterwasserbewältigung war für ihre Zeit bahnbrechend und zeigt die technischen Fähigkeiten japanischer Bergbaubetriebe.
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