Saioku-ji, Buddhistischer Tempel in Suruga-ku, Japan.
Saioku-ji ist ein buddhistischer Tempel in einem Bambushain mit einem traditionellen Hauptgebäude, das auf einen sorgfältig gestalteten japanischen Garten mit Bergblick schaut. Die Anlage verbindet Naturelemente mit sichtbaren Spuren menschlicher Gestaltung in einem ruhigen, abgelegenen Tal.
Ein Feldherr gründete den Tempel 1504 an dem Ort, wo ein bekannter Dichter einst in Zurückgezogenheit lebte. Der Ort gewann später an Bedeutung, als er von den Tokugawa unterstützt wurde, einer Dynastie, die lange über Japan herrschte.
Der Tempel wurde nach einem Dichter benannt, dessen Werk in diesem Raum entstanden ist, und dies prägt bis heute die Art, wie Besucher den Garten nutzen und verstehen. Die Anlage verbindet die Erinnerung an literarische Schöpfung mit religiöser Praxis und macht beide für alle spürbar, die dort Zeit verbringen.
Der Ort ist am besten mit öffentlichen Bussen erreichbar, die von der Bahnstation abfahren und Sie bis in die Nähe der Anlage bringen. Von dort aus kann man die restliche Strecke zu Fuß gehen und dabei bereits die Umgebung mit dem Bambuswald erkunden.
Der japanische Staat erkannte die Gärten und Gelände des Tempels 1936 als national bedeutsam an und verlieh ihnen beiden den Status eines Naturschutzgebietes. Diese doppelte Auszeichnung unterstreicht die Seltenheit einer Kombination aus kultureller Stätte und Naturlandschaft an einem Ort.
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