Unno-juku, Historische Poststadt in der Präfektur Nagano, Japan
Unno-juku ist eine erhaltene Poststation an der historischen Nakasendo-Route in der Präfektur Nagano, die sich entlang einer Hauptstraße erstreckt. Die Gebäudezeile zeigt dunkle Holzfassaden mit niedrigen Dächern und überhängenden Vordächern, die den Charakter einer Reisestation aus vergangenen Jahrhunderten bewahren.
Die Siedlung wurde im 17. Jahrhundert als Rastplatz für Reisende zwischen Kyoto und Edo angelegt und diente als offizielle Wechselstation für Pferde und Boten. Im Laufe der Zeit wuchs sie zu einem wichtigen Versorgungspunkt entlang der Bergstrecke heran.
Die traditionellen Häuser entlang der Straße beherbergen kleine Läden und Werkstätten, in denen Besucher handgefertigte Waren und lokale Spezialitäten entdecken können. Mehrere Gebäude zeigen noch heute die typische Anordnung von Eingang, Wohnbereich und Lagerraum, wie sie für Gasthäuser der Reisenden üblich war.
Besuchern wird empfohlen, die Straße zu Fuß zu erkunden, da die meisten Gebäude entlang einer durchgehenden Strecke liegen. Bequeme Schuhe sind hilfreich, da das Gelände leicht abfällt und einige Abschnitte mit Kopfsteinpflaster bedeckt sind.
Einige Gebäude zeigen noch die ursprünglichen Feuerschutzmauern aus gestampftem Lehm, die zwischen den Holzkonstruktionen errichtet wurden. Diese dicken Trennwände sollten verhindern, dass sich Brände entlang der dicht bebauten Straße ausbreiteten.
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