Tōmi, Bergstadt in der Präfektur Nagano, Japan
Tomi ist eine Kleinstadt in der Präfektur Nagano, die sich zwischen bewaldeten Hügeln und sanften Bergrücken ausbreitet und vom Fluss Chikuma durchquert wird. Die Ortsteile liegen auf Höhen zwischen 500 und 1000 Metern, wo Felder, Obstgärten und Weingüter das ländliche Landschaftsbild prägen.
Die Stadt entstand 2004 durch den Zusammenschluss zweier Gemeinden, die zuvor entlang alter Handelsrouten gewachsen waren. Einige Ortsteile dienten einst als Raststationen für Händler und Boten, die zwischen der Hauptstadt und den nördlichen Provinzen reisten.
Der Stadtteil Unno Juku zeigt Häuser aus Holz und dunklen Ziegeln, die vor Jahrhunderten Reisende beherbergten. Heute leben dort Familien, die Läden und kleine Werkstätten betreiben, während Besucher durch die schmalen Gassen gehen und die alten Fassaden betrachten.
Die Ortsmitte erreicht man von Ueda aus mit der Shinano-Eisenbahn in etwa zehn Minuten bis zum Bahnhof Tanaka. Von dort führen Spazierwege zu den Weinbergen im Süden und zu den alten Vierteln im Norden, die jeweils rund 20 Minuten entfernt liegen.
Die Weinberge hier liegen weiter nördlich als in fast jeder anderen Weinregion Japans und bringen Sorten hervor, die internationale Jurys mehrfach ausgezeichnet haben. Besucher können durch die Reben gehen und die kühle Bergluft spüren, die dem Wein seinen besonderen Charakter verleiht.
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