Nunakuma Shrine, Shinto-Schrein in Tomonoura, Japan
Nunakuma Shrine ist ein Schinto-Heiligtum in Tomonoura mit einer erhöhten Lage, die von einem traditionellen Torii-Tor markiert wird. Die Anlage führt über Stufen zu einem Hauptgebäude mit zeitgenössischer Holzarchitektur, ergänzt durch die berühmte einklappbare Noh-Bühne als zentrales Kunstwerk.
Seine heutige Form erhielt der Schrein in der Meiji-Zeit, als der Watasu-Schrein und der Tomo-Gion-gū zusammengelegt und nach einem Namen im Engishiki-Register in Nunakuma-Schrein umbenannt wurden. Der Watasu-Schrein, mit der Seereise der Kaiserin Jingū verbunden, wurde in der Keichō-Zeit als Nebenschrein des 1599 abgebrannten Gion-gū hierher verlegt. 1876 kam die Watasu-Gottheit in die Haupthalle, die Gion-Gottheit in eine Seitenhalle.
Der Schrein wird im Volksmund „Gion-san“ oder „Ogyon-san“ genannt, nach seiner früheren Identität als Tomo Gion-gu. Sein Julifest beginnt mit dem Otobi-Ritus: Eine große Fackel wird eine Stunde lang zur Andachtshalle getragen, bevor der Mikoshi hervorgeholt wird und die Fackel den Bezirk und die Straßen reinigt. Der Oyumi-Bogenritus im Februar am Hachiman-Unterheiligtum ist ein städtisches immaterielles Volkskulturgut.
Das Gelände ist frei zugänglich, das Gelände erfordert aber zum Hauptgebäude eine Wanderung über Stufen mit leichtem Anstieg. Besucher sollten bequeme Schuhe tragen und genug Zeit für die Erkundung der Umgebung von Tomonoura einplanen.
Die Noh-Bühne besteht aus nummerierten und markierten Teilen, die sich zerlegen und tragen ließen, angeblich sogar auf ein Schlachtfeld. Sie stand in der Burg Fushimi und wurde von Toyotomi Hideyoshi genutzt, bevor der Sohn Tokugawa Ieyasus sie dem Fukuyama-Daimyō Mizunokatsu übergab, der sie auf die Burg Fukuyama versetzte; dessen Sohn stiftete sie zwischen 1658 und 1660 hierher. 1738 wurde sie fest eingebaut, und die Kiefern und Bambusse auf dem vorderen Spiegelbrett sind original.
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