Fukuzen-ji, Buddhistischer Tempel in Tomo-machi, Fukuyama, Japan.
Fukuzen-ji ist ein buddhistischer Tempel in Tomo-machi, der auf einem Hügel namens Kaiganzan Senjyuin liegt und einen großen Raum mit offenen Seiten hat. Der Pavilion bietet freie Ausblicke auf die Seto-Binnenmeerstraße und die vorgelagerte Insel Bentenjima.
Fukuzen-ji wurde um 950 in der Heian-Zeit von dem Wanderprediger Kūya gegründet und gehört zum Daikaku-ji-Zweig des Shingon-Buddhismus. Sein Empfangssaal, später Taichōrō genannt, entstand in der Genroku-Ära. In der Edo-Zeit diente der Tempel als Unterkunft der koreanischen Gesandtschaften, von denen zwölf nach Japan reisten, und wurde zum Treffpunkt japanischer Gelehrter der chinesischen Medizin und Kalligraphie.
Der Empfangssaal, 1748 von Gesandtschaftschef Hong Gye-hee Taichōrō genannt, bewahrt eine Tafel, deren Schriftzeichen sein Sohn Hong Jing-hae kopierte. Koreanische Gesandte hinterließen Gedichte und Kalligrafien, die heute als Kulturgüter der Stadt Fukuyama gelten. Der Saal diente den zwölf koreanischen Gesandtschaften der Edo-Zeit als Unterkunft.
Der Tempel liegt etwa 30 Minuten mit dem Bus von Fukuyama Station entfernt in der Nähe der Küste. Besucher sollten festes Schuhwerk tragen und Zeit für den Aufstieg zum Hügel einplanen.
Die Tafel mit dem Namen Taichōrō wurde von Hong Jinghai, Sohn des Gesandten Hong Gye-hee, abgeschrieben und 1748 den Mönchen übergeben; die heute sichtbaren Schriftzeichen sind eine Kopie seiner Handschrift. Im Tempel erhalten sind auch Stegreifgedichte der Gesandtschaft.
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