Umi-no-Mori Park, Stadtpark in der Bucht von Tokio, Japan
Der Umi-no-Mori-Park ist ein 88 Hektar großer Stadtpark auf aufgeschüttetem Land in der Bucht von Tokio, im Bezirk Koto. Er liegt auf einer Deponie, die zwischen 1973 und 1987 aus 12,3 Millionen Tonnen Abfall und Bauschutt in wechselnden Schichten angelegt wurde. Eine 1,5 Meter dicke Schicht aus Pflanzenerde mit Kompost bedeckt den 30 Meter hohen Abfallhügel. Der Park hat zwei kleine Hügel, eine zentrale Wiese und Waldflächen sowie die Sea-Forest-Regattastrecke.
Das Gelände entstand zwischen 1973 und 1987 durch abwechselnde Schichten von 12,3 Millionen Tonnen Abfall und Bauschutt in Sandwichbauweise. Das Parkkonzept wurde am 24. Februar 2005 vom Hafenrat Tokio genehmigt, und 2007 begann die Bepflanzung. Der Wassersportbereich wurde am 1. Juni 2019 eröffnet, und der gesamte Park wurde am 28. März 2025 vollständig eröffnet.
Der Name Umi-no-Mori bedeutet „Wald des Meeres“. Der Kompost des Parks entsteht aus Schnittgut von Straßenbäumen in Tokio, Teil eines ressourcenkreislaufenden Waldkonzepts. Freiwillige und Kinder-Ranger-Gruppen pflegen den Windwald, in dem sich die Natur im Jahreslauf beobachten lässt.
Der Zugang erfolgt mit der Toei-Buslinie Ha 01 von den Stationen Tokyo Teleport, Tokyo International Cruise Terminal oder Telecom Center, Ausstieg an der Haltestelle Umi-no-Mori Park. Vom 1. Juli 2025 bis 31. März 2026 verkehrt ein kostenloser autonomer Bus zwischen dem Bahnhof Shinkiba und dem Park, außer an Neujahr. Das Gelände ist groß, daher sollte man Zeit zum Gehen zwischen den Bereichen einplanen.
Der Kompost des Parks stammt aus Schnittgut von Straßenbäumen in Tokio und schließt damit einen Ressourcenkreislauf. Auf dem Gelände fanden zudem Reit- und Kanusprint-Wettbewerbe der Olympischen Spiele Tokio 2020 statt, und die Sea Forest Waterway wurde dort 2019 eröffnet.
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