Kiyosuna Bridge, Schrägseilbrücke in Edogawa-ku, Japan.
Die Kiyosuna-Brücke ist eine Schrägseilbrücke in Edogawa-ku, die den Arakawa- und Naka-Fluss überquert. Sie verbindet das Tokyoter Metropolitannetz mit der Präfekturstraße Chiba Route 10 und dient sowohl Fahrzeugen als auch Fußgängern.
Der Bau begann 1996 und wurde 2001 abgeschlossen; am 28. März 2004 wurde die Brücke für den Verkehr freigegeben. Am Vortag nahmen Gouverneur Shintaro Ishihara und 300 Gäste an einer Feier am Edogawa-Ufer teil, bei der vier dreigenerationige Familien hinüberfuhren und 5.000 Zuschauer die Gegenfahrbahn zu Fuß überquerten.
Der Name der Brücke setzt sich aus je einem Schriftzeichen der beiden Stadtteile zusammen, die sie verbindet: Shinsuna im Bezirk Koto und Seishincho im Bezirk Edogawa. Zur Eröffnung am 27. März 2004 kamen rund 300 Gäste, darunter Gouverneur Shintaro Ishihara, zu einem Banddurchschnitt und dem Öffnen einer Kusudama; danach überquerten vier dreigenerationige Familien die Abfahrtsfahrbahnen als Erste mit dem Auto, gefolgt von 5.000 Zuschauern zu Fuß auf den Auffahrtsfahrbahnen. Anschließend traten unter anderem der Schrein Fukagawa Hachimangu und Nachbarschaftsvereine auf der Fahrbahn auf.
Die Brücke ist das ganze Jahr über für den Durchgangsverkehr geöffnet und bietet sowohl Fahrbahnen als auch Gehwegen für verschiedene Benutzer. Der beste Weg, sie zu erkunden, ist entweder zu Fuß über den Gehweg oder mit dem Auto über die Hauptfahrbahn.
Die östliche Abfahrt überquert die Funabori-kaido und die Autobahnauffahrt Kiyosuna-machi auf einem gekrümmten Überbau von 225 m Länge und 7,25 m Breite. Dadurch ist von Koto-ku aus kein direkter Zugang zur Funabori-kaido oder zur Autobahnauffahrt möglich, wohl aber in umgekehrter Richtung. Die Brücke erhielt 2004 den Zenken-Preis in der Kategorie Städtebau.
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