Arakawa-Nakagawa Bridge, Eisenbahnbrücke im Bezirk Edogawa, Japan
Die Arakawa-Nakagawa-Brücke ist eine 1.236 m lange Stahlbahnbrücke der Tokio-Metro-Linie Tozai zwischen den Stationen Minami-Sunamachi und Nishi-Kasai, die sowohl den Arakawa als auch den Nakagawa überspannt. Sie besteht aus 16 hellblau gestrichenen Fachwerkträgern als untenliegende Warren-Träger, wobei das mittlere 150-m-Feld von einem dreifeldrigen, durchlaufenden Gerberträger getragen wird. Nahe der Mitte steht ein weißer Pylon mit fächerförmig gespannten Seilen; der Überbau kreuzt den Fluss leicht schräg und weist eine sanfte Kurve sowie eine Steigung auf der Westseite auf.
Die Brücke wurde am 29. März 1969 für die Teito Rapid Transit Authority eröffnet; die Fachwerke fertigten Tokyo Tekko Kyoryo und Yokogawa Bridge. Mit 1.236 Metern war sie der längste Eisenbahnbrücke Japans außerhalb der ehemaligen Staatsbahn, bis 1994 die Verbindung zum Flughafen Kansai eröffnete. Die Pfeilerfundamente reichen 72 Meter tief.
Die Brücke verbindet östliche Bezirke Tokios miteinander und ermöglicht den täglichen Verkehr zwischen Wohngebieten und Geschäftszentren. Für Pendler ist sie eine unverzichtbare Verbindung im Stadtverkehrsnetz.
Die Brücke wird täglich von vielen Zügen befahren, die zwischen den beiden Endstationen verkehren. Besucher können die Struktur von nahegelegenen Uferbereichen oder von Zügen aus beobachten.
Am 28. Februar 1978 um 21:34 Uhr wurde ein Zug der Baureihe 5000 (Einheit 5818F, zehn Wagen) auf der Brücke von Tornadowinden erfasst; die letzten drei Wagen entgleisten, zwei davon kippten um, 23 Menschen wurden verletzt.
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