Son'ei-ji, Buddhistischer Tempel in Fukuroi, Japan
Son'ei-ji ist ein buddhistischer Tempel in Fukuroi in der Präfektur Shizuoka, dessen Haupttor als wichtiges Kulturgut Japans eingestuft ist. Die Anlage folgt den Gestaltungsprinzipien der Zen-Architektur mit Holzbauten, Schiebetüren und einem Innenhof für die Meditation.
Der Mönch Gyōki gründete den Tempel im Jahr 725 während der Nara-Zeit, als sich der Buddhismus in Japan ausbreitete. Die Anlage wurde später zu einem Zentrum der Sōtō-Zen-Schule, das Mönche aus der gesamten Region anzog.
Der Tempel pflegt eine starke Verbindung zum Sōtō-Zen-Buddhismus und bietet strukturierte Meditations- und Ausbildungsprogramme für Mönche.
Der Tempel liegt etwa 15 Minuten mit dem Taxi vom Bahnhof Fukuroi an der JR-Tōkaidō-Linie entfernt. Die Wege führen durch ruhige Gärten, in denen Besucher bei einem Spaziergang die Umgebung erkunden können.
Über 200 Kirschbäume bedecken das Gelände und bilden im Frühling ein rosafarbenes Dach über den Wegen. Im Sommer findet das Zehntausend-Lichter-Fest statt, bei dem Laternen die Anlage nach Sonnenuntergang erhellen.
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