Burg Kakegawa, Japanische Burg in Kakegawa, Japan.
Kakegawa ist eine Holzburg in Kakegawa, Japan, die auf einem Hügel mit Steinmauern und mehreren Verteidigungsebenen steht. Die Struktur folgt der traditionellen Bauweise japanischer Festungen aus Holz und Stein, mit einem mehrstöckigen Turm als höchstem Punkt der Anlage.
Asahina Yasuhiro errichtete die ursprüngliche Festung zwischen 1469 und 1487, um die strategische Tokaido-Straße zu kontrollieren, die Kyoto mit dem Osten verband. Später diente der Ninomaru-Palast während der Edo-Zeit als Wohnbereich für die Feudalherren, die hier über die Region herrschten.
Der Name stammt vom Berg Kakegawa, der hinter der Anlage liegt und sich im Namen der ganzen Stadt widerspiegelt. Besucher sehen heute die hellen Namako-Wände im Stadtviertel, ein Putzstil mit weißen Fugen zwischen dunklen Kacheln, der früher vor Feuer schützen sollte.
Das Gelände liegt etwa fünf Gehminuten nördlich vom Bahnhof JR Kakegawa, die Wege führen durch schmale Gassen mit alten weißen Mauern. Der Aufstieg zum Turm kann bei Regen rutschig werden, festes Schuhwerk hilft auf den Steinstufen und Holzböden im Inneren.
Die Wiederherstellung aus dem Jahr 1994 machte diesen Ort zum ersten japanischen Schlossbau nach jahrhundertelanger Pause, der wieder vollständig aus Holz gefertigt wurde. Die Bauweise folgte alten Methoden ohne Beton und Stahl, was damals unter Fachleuten für Diskussionen sorgte und heute als Vorbild für andere Projekte dient.
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