Kakegawa, Teeproduktionszentrum in der Präfektur Shizuoka, Japan
Kakegawa ist eine Küstenstadt in der Präfektur Shizuoka, die sich zwischen dem Pazifischen Ozean und bewaldeten Bergen im Südwesten der Region erstreckt. Die Stadt besteht aus mehreren Stadtteilen mit Wohnvierteln, Einkaufsstraßen und Teeplantagen, die bis an die Hügel im Norden heranreichen.
Die Siedlung wuchs im späten 15. Jahrhundert um eine Burg herum, die als wichtiger Stützpunkt entlang der alten Tokaido-Straße zwischen Kyoto und Edo diente. Nach der Wiederherstellung der kaiserlichen Herrschaft im 19. Jahrhundert entwickelte sich der Ort zu einem Handelszentrum für landwirtschaftliche Produkte aus der Region.
Die Stadt ist bekannt für ihren grünen Tee, der auf den Hügeln im Umland wächst und in örtlichen Betrieben verarbeitet wird. Besucher können in vielen Teestuben den frisch gebrühten Aufguss probieren und erleben, wie die Ernte traditionell von Hand erfolgt.
Bahnverbindungen mit Hochgeschwindigkeitszügen bringen Reisende in weniger als zwei Stunden vom Zentrum Tokios hierher, wobei der Bahnhof im Stadtzentrum liegt. Von dort aus erreicht man die Teeplantagen in den Außenbezirken zu Fuß oder mit lokalen Bussen innerhalb von 20 Minuten.
Ein Vogelpark am östlichen Stadtrand beherbergt über 2000 Vögel aus aller Welt, die in weitläufigen Volieren und tropischen Gewächshäusern leben. Die Anlage gilt als eine der größten ihrer Art in Japan und bietet auch interaktive Bereiche, in denen Besucher einige Arten aus der Nähe sehen können.
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