Hōmyō-ji, Buddhistischer Tempel in Minami-Ikebukuro, Japan.
Hōmyō-ji ist ein buddhistischer Tempel in Minami-Ikebukuro mit einer großen Haupthalle, einer Ahnenhalle und Steinlaternen, die das Gelände prägen. Ein Weg mit Kirschbäumen führt durch den Tempel und bietet im Frühling besonders schöne Blüten.
Der Tempel wurde 810 als Ikō-ji-Tempel der Shingon-Sekte gegründet und wandelte sich 1312 unter Nichigen in einen Tempel der Nichiren-Sekte um. Diese Veränderung markierte einen wichtigen Moment in der Entwicklung des Tempels vom ursprünglichen Charakter zu seiner heutigen Ausrichtung.
Der Tempel beherbergt das Asagao-zuka-Denkmal mit Morgenglorie-Gemälden des Künstlers Sakai Hoitsu und Gedichtgravuren von Tobari Tomihisa. Diese Sammlung zeigt, wie Kunst und Poesie seit Generationen an diesem Ort zusammen verehrt werden.
Der Tempel liegt etwa 15 Minuten zu Fuß vom JR-Bahnhof Ikebukuro entfernt und ist täglich von 9:00 Uhr bis 17:00 Uhr geöffnet. Der Besuch ist kostenlos und das Gelände ist das ganze Jahr über zugänglich, wobei Besucher jederzeit vorbeischauen können.
Die Tempeltempelglocke trägt seltene Messmuster, darunter Zimmermannsquadrate, Rechenschieber, Messkästen und Waagen, die in ihre Oberfläche eingraviert sind. Diese handwerklichen Symbole erinnern an das Wissen und die Geschicklichkeit, die für die Konstruktion des Tempels notwendig waren.
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