Kumano-jinja, shrine in Natori, Miyagi
Kumano-jinja ist ein Shinto-Heiligtum auf dem Gipfel des Takadate-Berges in Natori und bietet einen freien Blick auf die Ebene und den Pazifik. Die Hauptanlage besteht aus Holzbau-Elementen im Kumano-Stil mit mehreren kleineren Schreinen, die verschiedenen Gottheiten gewidmet sind.
Das Heiligtum hat seinen Ursprung in einer alten Fischerlandsage, bei der Fischer aus Yuriage ein heiliges Objekt heraufzogen, das daraufhin zur Grundung des Schreins fuhrt. Im Laufe der Zeit erhielt es Unterstutzung von den Feudalherren Sendais, insbesondere der Date-Familie, die seine Bedeutung in der Region festigten.
Der Schrein ist dem Kumano-Glauben gewidmet, einem lokalen spirituellen Weg, der Naturkräfte und Gottheiten verbindet. Man sieht hier traditionelle Opfergaben und Gebetsplaketten, die zeigen, wie die Gemeinde den Ort bis heute als Kraftort nutzt.
Das Heiligtum befindet sich in Takadate, Yoshida, in Natori-Stadt und ist tagsüber für Besucher offen mit Parkplatzen in der Nähe. Die sanfte Annaherung führt durch baumbestandene Wege, was einen einfachen Zugang ermöglicht, besonders für ruhiges Gebet und Reflexion.
Der Ort wurde als Kumano-Berg ausgewahlt, weil er der berühmten Nachi-Berg Gegend in Kishu Kumano ähnelt, was ihm eine subtile geistige Verbindung zu diesem verehrten heiligen Ort verleiht. Diese Verbindung wurde von Gläubigen bewusst anerkannt und trägt zur lokalen Bedeutung des Schreins bei.
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